Der Name wurde dann auf SAAB-SAFIR geändert.
Der Konstrukteur war A.J. ANDERSSON - derselbe, welcher in den 30er-Jahren in DEUTSCHLAND bei BÜCKER gearbeitet und unter anderem die Flugzeuge BÜCKER-JUNGMEISTER und vor allem die BÜCKER-BESTMANN konstruiert hatte.
Die SAFIR war eine direkte Weiterentwicklung der BESTMANN, welche bereits in der Schwedischen Luftwaffe als SK-25 verwendet wurde.
Gebaut wurden die ersten SAFIR in Lizenz durch die Fa. HÄGGLUND & Söhne, und stationiert war das Flugzeug bei F-5 in LJUNGBYHED.
Die SAAB-SAFIR eignete sich besonders als Schulflugzeug für die Ausbildung von Anfängern und Fortgeschrittenen, für den Kunst-, Verband- und Instrumentenflug.
Sie wurde unter anderem bei der LUFTHANSA, KLM, SABENA und AIR FRANCE mit großem Erfolg eingesetzt.
Außerdem fand sie als Lufttaxi, Reise-, Sanitäts- und Luftbildflugzeug Verwendung, ja sogar zum Waffentraining wurde sie eingesetzt.
Ungefähr 25 Länder kauften die SAAB-SAFIR.
Es wurden insgesamt 323 SAAB-SAFIR der Serien 91, 91A, 91B, 91B-2, 91C und 91D in den Jahren 1944 bis 1966 gebaut.
Der Prototyp der SAFIR ( SE-APN, Werknummer 91.001 ) wurde bereits im Winter 1944-45 gebaut und absolvierte seinen Erstflug am 20. November 1945.
Die letzte SAFIR verließ am 8.Juli 1966 das Werk.
24 SAAB-SAFIR 91D mit den Werknummern 91.447 bis 91.479 standen vom 31. August 1964 bis 13. September 1993 im Dienst des Österreichischen Bundesheeres.
Die SAAB-SAFIR flog bzw. fliegt auch noch in anderen Luftwaffen wie ÄTHIOPIEN, FINNLAND, NORWEGEN, SCHWEDEN und TUNESIEN.
Seit September 1993 gibt es in ÖSTERREICH 8 SAAB-SAFIR 91D mit ziviler Zulassung im Privatbesitz.
Das oberste Ziel der neuen stolzen Besitzer dieser Luftfahrzeuge ist die Erhaltung von technischem Kulturgut.